Mikrofaser Info

Hintergründe zur Mikrofaser und der Verwendung auf dem Reinigungssektor

Die Mikrofaser ist die High-Tech-Faser der Zukunft und wird heute im Bereich Reinigung, Bekleidung, Bettwäsche und vielem mehr eingesetzt. Entwickelt wurde sie vor über 50 Jahren in Japan und kam dann Anfang der 90er Jahren durch die hervorragenden Eigenschaften der Mikrofaser auf dem Reinigungssektor nach Europa – und das mit großem Erfolg. Im Anfang kostete solch ein einfaches Mikrofasertuch damals noch knapp 40,- DM und wurde über Direktmarketing, Messen und Hausvorführungen in Deutschland eingeführt. Heute hingegen ist das Mikrofasertuch in jedem Laden für verhältnismäßig kleines Geld zu erwerben, wobei man auch hierbei extreme Qualitätsunterschiede feststellen kann und ein gutes Mikrofasertuch immer noch zwischen 2 und 15 € kosten kann.

Die meisten Mikrofasertücher bestehen nicht, wie die Bezeichnung nahe legt, aus Textilfasern, sondern aus Multifilamentgarn, welches zu Gestricken, Gewirken oder Geweben mit hoher Maschenzahl (Anzahl der Maschen/cm²) verarbeitet wird. Nur ein geringer Teil der Mikrofasertücher besteht aus Vliesstoff als ein Fasergebilde. Mikrofilamentgarne und Mikrofasern haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 µm und sind somit nur halb so dick wie die Fasern der Baumwolle. Als Ausgangspolymer für die Mikrofilamentgarn- oder Mikrofaserherstellung hat sich Polyester als besonders geeignet erwiesen. Der mit Mikrofasertüchern erreichbare vergleichsweise hohe Reinigungseffekt entsteht zum einen durch die relativ hohe Anzahl von Berührungspunkten (Papillen) zwischen Textilkörper und der zu reinigenden Oberfläche, zum anderen durch die Vielzahl von Kapillaren, die sich aus den Zwischenräumen zwischen den nebeneinander gelagerten Maschen und den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Fibrillen innerhalb der Masche ergibt. (Quelle des Auszuges: Wikipedia.org)

Für Fenster und Spiegel ist heutzutage noch immer das so genannte Weisse Supertuch (von Aqua Clean) eines der beliebtesten Tücher, da es extrem dünn und dennoch sehr stabil ist und über hervorragende Reinigungseigenschaften aufweist.

Mikrofaser ist eine Sammelbezeichnung für Fasern, die feiner als 1 dtex sind. Die meisten Mikrofasern liegen bei 0,5 bis 0,7 dtex. Mikrofasern haben den halben Durchmesser von Seidenfasern – feine Seide z. B. hat ungefähr 1,38 dtex–, ein Drittel des Durchmessers einer Baumwollfaser, ein Viertel des Durchmessers feiner Wollfasern und nur ein Hundertstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. (Quelle des Auszuges: Wikipedia.org)

Mikrofaserstoffe sind zudem außergewöhnlich weich, formbeständig und sehr einfach zu reinigen und pflegen. Bei Bekleidung aus Mikrofaser findet sich normalerweise ein Etikett mit einem Hinweis auf Mikrofaser, wie z. B. ” 100 % Polyester-Mikrofaser ” oder ” 100% Mikrofaser “. Mikrofasern können allerdings aus zahlreichen Werkstoffen gefertigt werden. Für Reinigungstextilien hat sich ein Gemisch aus Polyester- und Polyamid-Mikrofaser (in der Regel 70% Polyester und 30% Polyamid) bewährt und mittlerweile haben die neusten Mikrofaser-Produkte sogar einen Anteil von Viskose aus Bambusfasern, da dies ein schnell nachwachsender Rohstoff ist und somit auch ein Beitrag entgegen dem Rohstoffmangel geleistet wird.

Seit mittlerweile mehr als 20 Jahren erfährt die Mikrofaser auf der ganzen Welt seinen Siegeszug und erhält in unterschiedlichsten Bereichen Einzug. Neben den  Mikrofasertüchern werden Mikrofasern unter anderem verwendet für Bettwaren und Wäsche, Heimtextilien, Tischwäsche, Bekleidung, Bodenwischer / Wischmöppe, Geschirrtücher, Möbelstoffe, Badtextilien, Tierpflegeprodukte, Brillentücher und vieles mehr.

Weitere Informationen findet man mittlerweile bei vielen Spezialisten und Anbieter für Mikrofasern im Internet.

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